Spirituelle Impulse für jeden Tag

In unserem Blog finden Sie Inspirationen zu den Themen Beten, Pilgern, Ordensleben und Berufung! 
Jeden Tag laden wir Sie hier zu unsere "Atempause", dem Mittagsgebet ein. Auf diese Art und Weise können wir miteinander verbunden bleiben. 
Wir sind hier im Web weiterhin für Sie da! 

Montag, 30. März 2020

AtempauseMOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott gebe dir …
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in Schwierigkeiten.
Gott gebe dir …
für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund / eine Freundin, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
Gott segne uns und lasse uns zum Segen für andere werden.
(Irisches Segensgebet)

Fragen:
Kann ich in Situationen erkennen, dass Gott am Werk ist?
Bitte ich Gott tagsüber um seinen Segen?

- Stille -

Am Ende der Meditation bitte ich Gott um seinen Segen, damit ich Segen bringen kann. Dafür beschütze mich Gott, der Vater, Gott, der Sohn und Gott, der Heilige Geist. Amen. 

Fotorechte (c) Curt Cheaure
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Sonntag, 29. März 2020

SO

Am Freitagabend gestaltet Schwester Joanna Jimin Lee normalerweise ein Gebet für junge Erwachsene. In der Mitte steht das Sonntagsevangelium.   

Aus dem Evangelium vom 5. Fastensonntag (Joh 11, 1-45) Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte!

Es war eine tieftraurige Gebetszeit mit Regen, doch Papst Franziskus hatte den Mut, so für alle Menschen in der Welt zu beten im Namen unseres HERRN. Nicht davon auszugehen, dass IHM all das egal sei, das war sein Wort und die ganze Handlung. Im Evangelium zur Auferweckung des Lazarus scheint Jesus zunächst, als ob ihm alles nichts ausmachen würde. Doch dann sieht er die Trauer der Menschen, was ihn so bewegt, dass er richtig weint und ihre Trauer teilt. Lassen wir unsere Trauer und Sorge zu, bringen wir sie aber vor Gott. ER ist schon längst in unserer Ohnmacht und weint. Weinend wirkt ER durch die Hände und Herzen, die die letzten Atemzüge der Sterbenden begleiten. So lasst uns hoffend beten, dass Gott sich als HERR erweist!

1. Lesung aus dem Buch Ezechiel 37, 12b-14 So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus - Spruch des Herrn.

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Hier der Wortlaut der Predigt des Papstes am Freitagabend beim Urbi et orbi-Segen. 

Fotorechte (c) Curt Cheaure
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Freitag, 27. März 2020 

FREs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Als ich ängstlich war, nahmst du mir all meine Furcht.
Als ich müde war, halfst du mir Ruhe finden.
Als ich allein war, brachtest du mir Liebe.
Als ich im Gefängnis war, kamst du in meine Zelle.
Als ich auf dem Krankenbett lag, pflegtest du mich.
Als ich klein war, lehrtest du mich lesen.
Als ich in der Fremde war, schenktest du mir Heimat.
Als ich obdachlos war, öffnetest du deine Tür.
Als ich arbeitslos war, suchtest du Arbeit für mich.
Als ich in der Schlacht verwundet wurde, verbandest du meine Wunden.
Als ich nach Güte verlangte, hieltest du meine Hand.
Als ich alt war, schenktest du mir ein Lächeln.
Als ich ruhelos war, hörtest du mir geduldig zu.
Als ich ausgelacht wurde, standest du mir zur Seite.
Und als ich glücklich war, teiltest du meine Freude.
(Mutter Teresa)

- Stille - 

Fragen:
Durch wen ist mir Gott in den letzten Tagen begegnet?
Wo kann ich heute in Gottes Namen handeln? 

Heute sind wir als Christ/innen eingeladen den Segen von Papst Franziskus zu erhalten. Der Segen Urbi et Orbi wird heute Abend gespendet und alle sind eingeladen, zum Beispiel über ORF III dabei zu sein. 

Fotorechte (c) Petra Rainer
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Donnerstag, 26. März 2020 

DOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Bei dir, Jesus Christus, wird es uns möglich,
Gott zu erkennen, indem wir in unser Leben das Wenige übernehmen,
das wir vom Evangelium begreifen.

Und dieses Wenige ist gerade genug,
um Tag für Tag weiterzumachen.
Denn du machst uns niemals zu Menschen, die am Ziel sind:
Ein Leben lang zählen wir zum den Armen Christi,
die sich in aller Einfachheit innerlich bereitmachen,
dem Geheimnis des Glaubens Vertrauen zu schenken.

(Frère Roger Schütz)

Fragen:
Kann ich meinen Schritt für heute erkennen?
Wie könnte ich umsetzen, was ich verstanden habe? 

Fotorechte (c) Petra Rainer

 

Mittwoch, 25. März 2020 

MIEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Ich denke an den Vormittag: Was habe ich gemacht? Was ist mir gelungen? Was war schwierig? Welche Gefühle steigen bei mir auf?
Meine Gedanken vertraue ich Gott an. 

- Stille -

Du bist der Boden, der mich trägt.
Du bist die Quelle, die mich speist.
Du bist das Brot, das mich kräftigt.
Du bist das Licht, das mich erleuchtet.
Du bist die Hoffnung, die mich trägt.
Du bist der Sinn, der mich leben lässt.
Das gewähre uns du, unser lebendiger Gott!
(aus: Sei gelobt. Morgen- und Abendlob der Gemeinschaft Haus der Stille)

Fragen:
Wie nehme ich dich, Gott, im Alltag immer wieder wahr?
Wofür bin ich dir, Gott, immer wieder dankbar?

Ich schließe das Mittagsgebet mit einem Vater Unser. Das verbindet mich mit Papst Franzikus und den Christen/innen auf der ganzen Welt. Hier die Einladung des Papstes dazu! 

 

Dienstag, 24. März 2020 

DIEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Der Hoffnung mein Gesicht geben
dem Vertrauen meine Füße leihen
dem Glauben meine Hände schenken
im Fließen meines Atems
meine Fähigkeit zu lieben genießen
der Verheißung trauen
gesegnet zu sein

Du lässt uns zum Segen werden
weil du uns wohlwollend ansiehst und segnest. (Pierre Stutz, nach Ps 27,1)

- 7 Minuten Stille - 

Fragen:
Will ich diesen Segen weiterschenken?
Bei wem fällt es mir leicht? Bei wem habe ich Bedenken?

Ich bitte Gott um seinen Segen: Guter Gott, du kennst meine Hoffnung und meinen Glauben. Hilf mir dabei für andere zum Segen zu werden. Begleite mich durch diesen Tag. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 


 

Montag, 23. März 2020 

Atempause MO

Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Vergiss es, wie oft man dich enttäuscht,
hereingelegt oder ausgenützt hat!

Vergiss es nie, wer dich geliebt,
wer dich gelobt, wer dich geschätzt hat!

Vergiss es, wie tief man dich verletzt,
wie sehr man dich gekränkt, dich völlig verkannt hat!

Vergiss aber nie, was dich gefördert,
was dich stark gemacht, was du erreicht hast!

Vergiss es, wie man dich erniedrigt,
wie man dich schlecht gemacht, wie man dich gedemütigt hat!

Vergiss aber niemals, dich zu achten und so anzunehmen,
wie du bist!
(Paul Weismantel)

Fragen: Wer hat mir aus solchen Situationen herausgeholfen?
Wer stand mir immer wieder zur Seite? 

- Stille - 

Die Gedanken verwandle ich in Gebete und vertraue sie Gott an. 
Fotorechte (c) Petra Rainer


Sonntag, 22. März 2020

SADen Impuls hat Schwester Joanna für die Gruppe junger Erwachsener vorbereitet, die sich normalerweise am Freitagabend im Quo vadis? treffen:
Die Woche 1 der Ausgangssperre neigt nun dem Ende zu. Diese Ausnahmesituation hat fast einen Exerzitieneffekt: Wir werden durchlässig für das Kostbare im Leben, allein dadurch, dass wir ruhiger werden. #Tagesrückblick bzw. Wochenrückblick, wie wir es beim #Feierabend pflegen, kann uns helfen, Gottes Gegenwart im unscheinbaren Alltag wahrzunehmen. Dazu hilfreiche Impulsfragen vom Zentrum für ignatianische Pädagogik:

Diese Karten sind eine Anleitung für den Tages- und Wochenrückblick. 
Die Karten sind auf dieser Website zum Download bereit! (c) Zentrum für ignatianische Pädagogik 

Zum Sonntagsevangelium (Joh 9,1-41) nur kurz: Es ist wieder eine sehr lange, ausführliche, auch bewegungsreiche Geschichte mit vielen Beteiligten. Und alles verdichtet sich wieder im Satz "Ich bin es, der mit dir redet". Sehen-Erkennen-Bekennen... dass ER da ist und mit mir in Beziehung treten will.

Gutes Suchen und Finden nach ihm und seinen Spuren wünsche ich uns allen in diesem etwas anderen Alltag!

 

 

Freitag, 20. März 2020 

image0Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

- Stille

Wenn ich heute bete, will ich dabei dankbar an
so manche Menschen denken,
die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind.

Betend will ich mich an so viele Gesichter
und Namen von Menschen erinnern,
die mir aus ihrem Leben erzählt haben.

Schweigend will ich im Herzen bewahren,
wie viel unglaublich Schönes,
aber auch Schreckliches ich schon von Menschen gehört habe.

So viel unsägliches Leid,
so viele innige Bitten,
so viel Wunderbares,
so viel herzlicher Dank
werden in mir und vor dir, o Gott, zum Gebet.

Fragen:
Weiß ich, dass ich tatsächlich gefragt bin?
Wie kann ich diese Würde - und vielleicht Bürde annehmen? 
Welchen Dank möchte ich vor Gott bringen? 

Verweilen Sie noch einige Minuten in Stille. Lassen Sie nachklingen, was diese Fragen bei Ihnen in Bewegung bringen. Beenden Sie die Gebetszeit mit einem Kreuzzeichen oder einer Verneigung. Ihnen allen einen schönen Tag!

 

Donnerstag, 19. März 2020 

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Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

So vieles in dieser Welt
und ihrem täglichen Geschehen
kann ich nicht verstehen.

So manches in menschlichen Begegnungen
und Beziehungen bleibt mir
ein unlösbares Rätsel.

So unheimlich und unbegreiflich
empfinde ich viele Ereignisse
zwischen Himmel und Erde.

So unglaublich kommen mir
viele Geschicke und Geschichten
der Menschen in unserer Zeit vor.

Gott, nur du allein siehst all das Unbegreifliche
in einem ganz anderen Licht.
Hilf uns zu glauben, dass du alles verwandeln,
wenden und zum Guten lenken wirst.
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Was lässt mich jäh verstummen?
Und was lässt mich meine Stimme aufs Neue wiederfinden? 

 

 

Mittwoch, 18. März 2020 

IMG 7062Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Unter dem Dach meiner Zeit nagt und plagt
die Not der Eile und Hetze.

Unter dem Dach meiner Mitmenschen wohnt oft viel Not,
die ich gar nicht kenne.

Unter dem Dach von Villen und Schuppen, Palästen und Armenhäusern versteckt sich manche Not, die man nicht sieht.

Unter dem Dach von Behörden und Anlaufstellen, von Büros und Krankenhäusern,
von Pflegeheimen und Fabriken hoffen so viele auf Hilfe und Wende in ihrer Not.

Unter dem Dach meines Lebens bin ich gefragt, für wen ich ein Obdach habe?
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Was ist mein Anliegen in dieser Fastenzeit?
Wer könnte meine Zuwendung und Freundlichkeit besonders gut gebrauchen?

 

Dienstag, 17. März 2020 

IMG 7034Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Ganz anders kommt Gott in unserem Alltag vor,
viel kleiner und unscheinbarer als wir meinen.

Ganz leise kommt Gott in unserem Leben zu Wort,
wenn wir auf ihn hören, wenn wir ihn reden und auch ausreden lassen.

Ganz klein fängt Gott mit uns immer wieder neu an,
wenn wir uns auf ihn einlassen.
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Wem bin ich dankbar?
Bei wem fällt mir Dankbarkeit schwer - und warum? 
Welchen Dank möchte ich Gott anvertrauen? 

 

Montag, 16. März 2020 

90357621 2983232565070953 2581067996759851008 oJeden Tag wird um 12 Uhr bei uns im Quo vadis gebetet. Nachdem das im Moment nicht möglich ist, laden wir Sie zuhause ein sich 15 Minuten Auszeit zu schenken. Zünden Sie eine Kerze an, setzen Sie sich gut hin, lesen Sie das Gebet, verweilen Sie in Stille, vertrauen Sie Gott Ihre Gedanken an.
Das Thema heute ist die Hoffnung:

Herr, allmächtiger Gott,
der du die Welt trägst,
gib, dass alle,
die Verantwortung haben,
erfüllt werden mit Weisheit und Kraft,
damit sie ihre Aufgabe vollbringen zum Leben
und nicht zum Verderben der Welt.
Dir empfehlen wir die Menschen
in Rechtlosigkeit, die Gequälten,
die Erschöpften, die Kranken,
die Heimatlosen auf der Flucht
und die Hungernden.
In einer Welt der Angst hilf uns,
die Hoffenden zu bleiben durch Jesus Christus,
unseren Herrn. (Aus Nicaragua)

 

 

Sonntag, 15. März 2020 

89382529 2980527565341453 5601105814656909312 oAm Anfang steht der Impuls vom Feierabend, unserem Angebot am Freitagabend für junge Erwachsene, von Schwester Joanna Jimin Lee: 

Ich habe ein Bild vor Augen von einem Kind in der Megastadt Seoul, das in mitten eines Brunnens sitzt: Es freut sich über das Wasser, welches auf es herunterprasselt. Ein Kind, das sich aus der Quelle schöpft, sich ausrichtet und so in seiner Mitte ruht. So wünsche ich uns allen, dass wir auch inmitten dieser sonderbaren Situation uns nochmal besinnen können, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt. Mit besten Wünschen nun eine kleine Gebetsanregung zum Evangelium des kommenden Sonntag "die Begegnung am Jakobsbrunnen" (Joh 4):
„In jener Zeit kam [Jesus…] zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! […] Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? […] Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. […] Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. [… ]Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. […] Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit;“

Ich lasse mich auf eine Begegnung mit Jesus ein - in der Mittagssonne am Brunnen (oder in diesem Ausnahmezustand, wo die Stadt plötzlich leer wird), mit einem oder zwei Gefäßen in der Hand (oder doch eine Einkaufstasche mehr zur Sicherheit), abgemüht von Sorgen des Alltags (und der ungewöhnlichen Stresssituation) ...

• Wonach habe ich Durst?
• Womit will ich das Wasser schöpfen?
• Wie tief würde der Schöpfer hinein fallen?
• Für wen hole ich das Wasser?
• Wie reagiere ich auf Jesus und seine Bitte?
• Worum möchte ich ihn in meiner jetzigen Situation bitten?
• ...

Du redest mit ihm, klagst oder fragst ihn an, versuchst ihm zuzuhören.. verbringst so eine Weile am Brunnen. Alles Gute, und Gottes Segen!