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Betrachtungen | Zwischen Dokument und Kreation

Betrachtungen | Zwischen Dokument und Kreation

Vernissage am Dienstag, 13. September 2016, 19 Uhr.

So lautet der Titel der Doppelausstellung zweier Fotografen, die von 14. September bis 18. Oktober 2016 in den Räumlichkeiten des »Quo vadis?« zu sehen ist. Diese Ausstellung öffnet Raum für einen jungen Dominikaner und seine Mutter mit ihren unterschiedlichen Werken und für ihren je eigenen Blick auf die Realität.

»Wenn Adam fotografiert – betet er«. Diese Worte antwortete ein Mitbruder jemandem, der danach gefragt hatte, ob der Platz eines Ordensmannes nicht eher im Chorgestühl sei als unterwegs, mit einer Kamera in der Hand. Der Mitbruder hatte durchaus Recht.

Gebet

Die Arbeit in der Dunkelkammer beispielsweise ist mehr als nur das Erstellen von Handabzügen: in der Stille, im fast komplett dunklen Raum, mit einer Geschichte auf dem Brett des Vergrößerungsgerätes, bietet diese extreme Umgebung einen wunderbaren Raum, um mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Licht

Das Wesen der Fotografie ist das Licht. Das Licht des Glaubens ist Gott, der alles beleuchtet.

Perspektive

Ein Fotograf betrachtet das Leben durch die Linse der Kamera. Ich reflektiere in den Bildkadern das Leben zusätzlich durch das Prisma des Glaubens.

Adam Rokosz OP

Ordensmann, Theologiestudent und Fotograf im Orden der Predigerbrüder (Dominikaner). Zuvor Absolvent der Informationswissenschaft und Musikwissenschaft an der Universität Regensburg sowie berufstätig als IT-Administrator, Krankenpfleger und freischaffender Fotograf.

Die vorliegende Auswahl an Bildkadern stellt Auszüge aus größeren Bilderzyklen dar. Mit Hilfe einer Fotokamera wurden hier die subtilen Veränderungen dokumentiert, welche in der Natur vorkommen. Die Intention ihrer bildübergreifende Aussage zu betonen war allein in dieser Weise möglich. Die Fotografie erinnert zwar hartnäckig an die Fakten aus der Vergangenheit, doch am Beispiel der subtilen Naturmaterie (als Bildinhalt) enthüllt sie die Spannung zwischen dem Anfang und dem Ende, der Vergangenheit und der Zukunft – nicht zuletzt zwischen der Geburt und dem Tod.

Dr. Gabriela Habrom-Rokosz, DGPh

Hochschuldozentin, Malerin und Fotografin. Autorin zahlreicher proökologischer Projekte aus dem Bereich der Erziehung durch Kunst. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), der Polnischen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft u. a.

Hier die aktuellen Termine rund um die neue Ausstellung im September:

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Pilgern im Quo vadis?

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Die neue Ausgabe von Kirchen im Zentrum hat das Thema Pilgern in der Stadt zum Thema - da ist natürlich auch das Quo vadis? mit dabei!

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Artikel zur Langen Nacht der Kirchen im Quo vadis?

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Frau Martina Raab hat einen schönen Artikel über das Quo vadis verfasst:

http://www.ordensgemeinschaften.at/3396-neugierig-auf-das-fragezeichen

Neue Homepage Jakobsweg Wien

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Die neue Homepage des Jakobsweg Wien ist unter www.jakobsweg-wien.at online.