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kunst der balance

Vernissage am 15. Jänner 2015

Besucher und Gäste mit der Gruppe »Pallawatsch«

Dauer der Ausstellung:
16. Jänner–1. April 2015

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 10.00–18. 00 Uhr
& Freitag 10.00–16.00 Uhr

Entwurzelt – Warum die jüdische Religion für Christen unverzichtbar ist

Zur Ausstellung

»Kunst der Balance« lautet der Titel eines der Bilder, die Prof. Gottschlich 2013 gemalt hat: »Ich verbinde damit eine Vielzahl gedanklicher Perspektiven und Motive: Balance braucht etwa ein Hochseilakt im Zirkuszelt. Wer in luftiger Höhe Balance halten will, der muss ein Maximum an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aufbringen und ständig in Bewegung bleiben – gegen alle Schwerkraft, die in die Tiefe zieht. Balance bedeutet also im übertragenen Sinn die Fähigkeit, in der Gegensätzlichkeit, ja Zerrissenheit der Welt und der menschlichen Existenz zu leben und seelisch-geistig möglichst schadlos zu überleben. Wer in diesem existentiellen Sinn seine Balance halten will, der bedarf, so bin ich überzeugt, des weiten Horizonts spirituellen Denkens und Empfindens um nicht abzustürzen. Denn erst der Blick auf den Horizont gibt Sicherheit und Halt. Dazu vermag gerade auch die Malkunst beizutragen. Insofern es in der Malkunst um die Wahrnehmung einer höheren Wahrheit geht,  hat sie selbst eine spirituelle Dimension.  Die Wirklichkeit dient ihr nur als Chiffre für Anderes, auf das sie verweist. Kunst will ja insgesamt die Sichtweise auf die Welt verändern, der vorgefundenen Wirklichkeit eine sie übersteigende, also transzendentale Dimension hinzufügen und damit Erfahrungsräume erweitern. Für mich bedeutet dies, hinter dem begrenzten Sichtbaren das unbegrenzte Ganze, hinter dem Hier und Jetzt des Augenblicks das Zeitlose zu erahnen und in allem Irdischen den verborgenen göttlichen Funken zu erspüren. „Kunst der Balance“ besteht auch darin, beides miteinander in Einklang zu bringen: Die Sprache des Intellekts und jene des Herzens, die Gaben der Vernunft und jene des Glaubens. In diesem Spannungsfeld sind auch meine Bilder angesiedelt. Dort, wo wir an die Grenzen des Sagbaren, die Grenzen der Worte stoßen, vermögen Farben und Formen neue Dimensionen und auch neue Kommunikationsräume zu eröffnen.«

Das Rahmenprogramm rund um die Ausstellung finden Sie hier:

kunst_der_balance_rahmenprogramm_1.pdf

Zum Künstler

Zum Künstler

Maximilian Gottschlich, geboren 1948 in Wien, ist emeritierter Universitätsprofessor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien (1983–2013). Nach jahr zehntelanger Unterbrechung wendet er sich 2012 wieder seiner Leidenschaft, der Malerei, zu. Im Mai 2013 wird am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien seine Ausstellung »Entgrenzung« eröffnet.

Maximilian Gottschlich praktiziert seit jeher diese Grenzüberschreitungen: in seiner thematisch breiten publizistischen und wissenschaftlichen Tätigkeit, in seiner religiösen Überzeugung als »jüdisch imprägnierter Christ« und auch in seiner künstlerischen Arbeit. Gottschlich versucht in farbintensiven, expressiv-abstrakten Bild-Kompositionen das Verborgene hinter dem empirisch Offenbaren zur Anschauung zu bringen und für die existenziellen Fragen des Menschseins zu sensibilisieren.

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie hier:

homepage.univie.ac.at/maximilian.gottschlich/

gottschlich_biographie.pdf

Spirituelle Nomaden

Kommuniziert die Kirche an den Bedürfnissen moderner Menschen vorbei? Was sollte sie ändern, um Menschen besser zu erreichen? Antworten darauf von Kommunikationswissenschaftler Maximilian Gottschlich.

gottschlich_spirituelle_nomaden__2_.pdf
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Frau Martina Raab hat einen schönen Artikel über das Quo vadis verfasst:

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