Aus den Quellen | De Fontibus Salvatoris: Bilder von Sr. Judith Lehner

Sr. Judith Lehner (Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser/ Bildungscampus Kenyongasse Wien) lässt mit ihren Bildern an der Spiritualität ihrer Gemeinschaft und an der lebenslange Spurensuche einer Ordensgemeinschaft teilhaben. Ihr Bilder erzählen davon, wie sie heute erlöst lebt und wie sie Jesus Christus immer wieder neu entdeckt. „Lasst freudig uns schöpfen aus den Quellen des Heils.“ Diese Freude (frei nach Jes 12) kann man an Ihren Bildern erfahren. 


lehner karte 1Judith Lehner ist Künstlerin und Ordensfrau. Sie lässt mit ihren Bildern an der Spiritualität ihrer Gemeinschaft teilhaben. Die Ausstellung zeigt Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten und drückt etwas von der lebenslangen Spurensuche Gottes im je eigenen Leben aus. Ihre Bilder erzählen davon, wie sie heute erlöst lebt und wie sie Jesus Christus immer wieder neu entdeckt. „Lasst freudig uns schöpfen aus den Quellen des Heils.“ Diese Freude (frei nach Jes 12) kann man an ihren Bildern erfahren. Es ist eine Einladung, sich der eigenen Quellen in dieser herausfordernden Zeit zu vergewissern. Die Ausstellung "Aus den Quellen" ist von 1. Juni - 27. Juni 2021 im Quo vadis? zu sehen.

Vernissage

Dienstag, 1. Juni, 18:30 Uhr (AUSGEBUCHT) 
Gestaltet von Künstlerin Sr. Judith Lehner und von Mag. Martin Pfeiffer Musik vom Bildungcampus Kenyongasse Wien.

Führungen durch die Ausstellung

Sr. Judith Lehner führt selbst durch die Ausstellung.

  • Freitag, 18. Juni, 15:00-15:30 Uhr

  • Freitag, 25. Juni, 17:00-17:30 Uhr


Einblicke in die Entstehung der Ausstellung  - Interview mit Sr. Judith

 

1.) Wie ist Ihre Ausstellung "Aus den Quellen" entstanden?

Sr. Judith Lehner: Ich wurde vom "Quo Vadis" angefragt. Von den Orden her kannte man mich und wusste, dass ich als Kunsterzieherin auch selbst kreativ war und einiges an Bildern angesammelt hatte, vor allem im Bereich unseres Hauses und Bildungszentrums der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Kaiserstraße- Kenyongasse, 1070 Wien. Ich danke jenen, die den Tipp an das Quo Vadis gaben! Ich freute mich sehr über die Einladung.


PorträtfotoJu32.) Worauf können sich Besucherinnen und Besucher der Ausstellung freuen?

Auf eine Reihe von Bildern, Malereien und Zeichnungen, die vom Leben, vor allem vom spirituellen Leben in vielen Jahrzehnten als Ordensfrau und Pädagogin zeugen. Meine Bilder sind von der Natur und von der starken Bildsprache der Bibel inspiriert und wohl auch durch die Studienzeit ab 1968 an der Akademie der Bildenden Künste (Meisterklasse Prof. Anton Lehmden und Prof. Gottfried Hula) vom phantastischen Realismus farblich und im Ausdruck stark geprägt. Durch einen oft intensiven Entstehungsprozess "leben" die Bilder und vermitteln Botschaften.

3.) Welche Bedeutung hat das Thema der Ausstellung für sie persönlich?

Das Thema der Ausstellung ist 1 zu 1 das Charisma unserer Gründerin, der Seligen Alfons Maria Eppinger, die von 1814 bis 1867 im Elsaß lebte, und unserer Ordensgemeinschaft. Durch die Möglichkeiten im Quo vadis kann dies in einem größeren Rahmen vermittelt werden. Es freut mich, dass ich durch meine Bilder die Herzensbotschaft unserer Gründerin und unserer Gemeinschaft, die auch die Herzensbotschaft Jesu Christi von der erlösenden Liebe Gottes ist, sichtbarer machen kann.
Viele der Bilder entstanden direkt aus unserem konkreten spirituellen Gemeinschaftsleben und der aktuellen Entwicklung unserer Kongregation.

4.) Aus welchen Quellen schöpfen Sie persönlich?

Ich schöpfe erstens aus der persönlichen Meditation in Stille, der täglichen Liturgie, Eucharistie, dem Stundengebet, dem unerschöpflichen Reichtum der Heiligen Schrift, aber auch aus vielen Anregungen, Liedern, Dichtungen geistlicher Menschen von heute und einst.
Die zweite ganz große wichtige Quelle ist für mich immer neu die Natur als Schöpfung Gottes.
Drittens möchte ich namentlich nennen den Priester, einstigen Kunsterzieher und Maler Sieger Köder aus Süddeutschland, dessen Bibelinterpretationen mich immer neu beschäftigen, sowie die Dichterin und Benediktinerin Silja Walter des Klosters Fahr in der Schweiz, deren gewaltige, farbige Sprache ich liebe und bewundere.
Von den Größen aus der Kunst ist mein Favorit Marc Chagall.
Natürlich sind die Beziehungen zu Wegbegleitern, Mitschwestern, Menschen, denen ich besonders verbunden bin, und zur eigenen Familie eine Quelle, aus der man lebt.

Weitere Veranstaltungen

Gott, du meine Freundin: Impulse aus der feministischen Spiritualität
Montag, 7.Juni, 18:30 -20:00 Uhr
Doris Gabriel teilt Gebete, Rituale, Lieder, die für Frauen wohltuend sind. An diesem Abend lädt sie (auch Männer) ein, diese Form der Spiritualität zu erleben.

Lehre uns beten! – Eucharistische Anbetung
Donnerstag, 10. Juni, 18:30-20:00 Uhr
Angeschaut werden. Mich verwandeln lassen. Theorie und Praxis mit Sr. Anneliese Herzig MSsR.

Gewaltfreie Kommunikation & Spiritualität
Donnerstag, 17.Juni, 18:30-20:00 Uhr
Wie hängt unser Reden, Hören und Handeln mit der Wahrnehmung Gottes zusammen? Ein Abend mit Markus Merz.

Ein Quellen-Abend mit Dr. Elisabeth Birnbaum
Donnerstag, 24. Juni, 18:30-20:00 Uhr
Wer gibt, braucht Zeiten des Schöpfens und Auftankens. Texte der Bibel werden als Kraftquellen, als erfrischendes Wasser entdeckt.

Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Es gilt FFP2-Masken-Pflicht, die Anzahl der anwesenden Personen ist begrenzt, der Abstand muss eingehalten werden.
Das Quo vadis? ist im Juni montags bis freitags von 10-18 Uhr geöffnet; im Juli je von 11-16 Uhr.

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